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| Geschichte der Biber-Apotheke | ||
| Namensgebung | ||
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| Die Biber-Apotheke war 75 Jahre
lang Neheims einzige Apotheke. Erst 1908 kam die heutige Westfalen-Apotheke
hinzu.
Der Name "Biber-Apotheke" ist zur Erinnerung an die letzten Biber im Möhnetal gewählt worden, die dort seit der Mitte der 50er Jahre des 19. Jahrhunderts ausgestorben sind. Dazu haben mehrere Ursachen mitgewirkt: Seit wann genau die erste Neheimer Apotheke den Namen "Biber-Apotheke"
führte, ist nicht bekannt. Wahrscheinlich erst seit 1908, nachdem
die zweite Apotheke in Neheim - die Westfalen-Apotheke - eröffnete.
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| * Bibergeil - Das Drüsensekret
des Bibers. Die paarweise zwischen After und Geschlechtsteilen des Bibers liegenden Drüsensäcke werden nach der Tötung des Tieres herausgeschnitten und in Rauch getrocknet. Die 25 - 100 g schweren Beutel, die von einer braunschwarzen runzligen Hülle umgeben sind, enthalten einen harzartigen, nach Baldrian riechenden Stoff, der aromatisch, bitter und scharf schmeckt. Schon in der antiken Medizin war B. ein Heilmittel, das gegen krampfhafte, nervöse und hysterische Leiden eingesetzt wurde. In der Parfümerie wird Bibergeil wegen seiner erotisierenden Note geschätzt. Nach neuesten Forschungen ist es ein Pheromon, das auf das menschliche Sexualdrüsensystem wirkt. |
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| © 2007 Biber-Apotheke |