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| Geschichte der Biber-Apotheke | |
| Am | |||||
| 06.02.1827 | stellten die Neheimer Bürger den Antrag, dem Apotheker
Adolph Walter aus Soest möge die Erlaubnis zur Errichtung einer Apotheke
in Neheim gegeben werden. Dieser und weitere Anträge wurden aber immer
wieder abgelehnt. z.B. |
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| 10.08.1831 | Gerhard Mackenbrock aus Hamm, |
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| 22.12.1831 | Johann Xaver Wüsthoff, |
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| 26.02.1832 | Franz Amadeus Josephus Peiffer, Verwalter in Bilstein, |
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| 01.03.1832 | Ludwig Neukirchen, |
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| 04.03.1832 | Friedrich Goedecke, Franz Amadeus Josephus Peiffer, Onkel des Emil Albert Peiffer - 1840 bis 1919 in Attendorn - (geb. 26.10.1801 zu Attendorn, Heirat 2.6.1835 mit Ida Spitzbarth aus Schwelm, gest. 22.11.1859 zu Neheim) erhielt schließlich am |
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| 26.04.1832 | die
Konzession und eröffnete die Apotheke am 10.12.1832nach einer vorangehenden 2-tägigen Revision durch den Kreisphysikus des Kreises Soest D. Bayer und den Soester Apotheker Lehmann. F.A. Josephus Peiffer war der zweitälteste Sohn des "Gastwirts und Provisors" Josephus Peiffer (geb. 20.5.1768, Heirat 7.11.1798 mit Anna Maria Gertmann, gest. 8.7.1848). Diese A.M. Gertmann war die Tochter des Dr. med. Joan Joseph Anton Gertmann und damit die Schwester der mit dem Apotheker Johann Anton Goebel in Attendorn verheirateten Katharina Gertmann. F.A. Josephus Peiffer hatte, bevor er die Apotheke in Neheim gründete, seine Lehr-und Wanderjahre in Aachen, Koblenz und, wie berichtet, mit der Verwaltung in Bilstein verbracht. Nach seinem Tod wurde die Apotheke verwaltet, vom |
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| 30.11.1859 | bis ca. 20.4.1860 durch Bernhard Carl Fabro (geb. 8.9.1827
zu Lippstadt), der dann die Apotheke in Balve kaufte. Der einzige Sohn und
Erbe, Eduard Peiffer, studierte Medizin und verkaufte die Apotheke an seinen
Onkel, den jüngsten Bruder seines Vaters am |
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| 21.04.1860 | Anton
Julius Virgil Peiffer vorher Konzessionar in Balve (geb. 12.9.1822 zu
Attendorn, Heirat 22.5.1855 mit Josefine Rickelt, gest. 17.5.1898 zu Neheim),
d.h. aber, dass Fabro und Peiffer die Apotheken getauscht haben: Peiffer
kaufte Neheim, im Gegenzug kaufte Fabro die Apotheke von Fabro in Balve.
Julius Peiffer hatte zwei Söhne, die beide Apotheker wurden. Max Peiffer,
der Ältere von beiden, lernte nach dem "Einjährigen"
auf dem Gymnasium Petrinum zu Brilon zunächst in der väterlichen
Apotheke, studierte in Heidelberg Pharmazie, in Leipzig Nahrungsmittelchemie
und trat dann ganz in den väterlichen Betrieb ein. Max
Peiffer (geb. 26.3.1856 zu Balve, gest. 10.1.1927 zu Neheim, Heirat
28.9.1896 mit Änne Caroline Cosack geb. 31.8.1875).Nach dem Kaufvertrag vom 23.2.1896 erhielt er die Konzession am |
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| 24.03.1896 | und übernahm kurz vor dem Tod des Vaters (17.5.1898)
am |
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| 15.03.1898 | die Apotheke. Nach dem Tod von
Max Peiffer wurde die Apotheke von Josef Küppers aus Kaldenkirchen
und um 1929 von Constantin Velder verwaltet. |
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| 1932 | heiratete
Apotheker Eugen Kemper
(geb. 5.2.1899, gest. 22.1.1977, von 1932 bis 1939 Verwalter und Pächter
der Hirsch-Apotheke in Hüsten) die Tochter Elisabeth Peiffer (geb.
27.12.1900, gest. 31.1.1985) und übernahm die Apotheke am |
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| 09.06.1942 | von seiner Schwiegermutter Änne Peiffer, geb. Cosack.
Nach dem Tod ihres Mannes (22.1.1977) verpachtete Elisabeth Kemper die Apotheke
in den Jahren |
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| 1971-1974 | an Dr.
Manfred Möldner (geb. 12.4.1940 zu Aussig/Sudetenland, gest. 28.10.1974 zu Bochum), von |
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| 1975-1983 | an Burkhard
Drolshage (geb. 11.4.1943) und schließlich von |
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| 1984-1986 | an
Helmut Lahme (geb. 6.11.1950),
der nun seit 1986 auch Besitzer der Biber-Apotheke ist. Helmut Lahme hat
die Apotheke von den Erbinnen der Witwe Kemper, den Töchtern Liesel
Jung und Gertraud Huber gekauft. |
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| Namensgebung der Biber-Apotheke | |||||
| Das Giftverkaufbuch | |||||
Ergänzungen, Korrekturen: Am 27.6.1891 wurde die Apotheke verlegt und am 1.1.1891 neu eröffnet. 1901 Karl Kesseler, approb. Gehilfe. Bemerkenswert sind die verwandtschaftlichen Beziehungen zur LÖWEN-APOTHEKE in ATTENDORN. |
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| Quellen: StA Münster, Reg. Arnsberg: Findbuch B 404, Band 1, Seite 93, No. 13765 Findbuch B 452, Landratsamt Arnsberg, No. 323, 684 StA Merseburg: Rep. 76/VIII A, No. 2018, 2020, 2026 Krs.Arch. Soest: No. 1002-1011 |
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